Zuchtwertschätzung Rasse Swiss Fleckvieh April 09
Renato-ET, die neue Nummer eins
Neu führt der Hecht Sohn Renato-ET (GZW 125) die Gesamtzuchtwertliste der Rasse Swiss Fleckvieh an. Dicht dahinter folgen Tibori (124), Björn (122) sowie Fidu und Villot (mit je 121). Swissgenetics klassiert mit Gregor einen zweiten Sokrates-Sohn.
Auswirkungen der Basisanpassung
In der aktuellen Zuchtwertschätzung ist die jährliche Basisanpassung vorgenommen worden. Der Unterschied zur Rasse RH beträgt beim Zuchtwertmilch nun 700 kg und zur Rasse Simmental 556 kg. Weiterhin kann die Rasse Swiss Fleckvieh mit sehr guten Fitnesswerten aufwarten. Sind doch sehr grosse Differenzen bei den Werten Zellzahl + 9, NRR Töchter +7, Persistenz +8 und Rastzeit + 10 Punkte gegenüber der Rasse Red Holstein.
Gregor neu im Angebot
Wie Cocorico stammt auch Gregor aus der Paarung Sokrates x Pickel. Gregor machte am Jungkuhchampionat anlässlich der Nachzuchtschau von Swissgenetics in Thun auf sich aufmerksam. Eine Tochter von ihm gewann gleich das Championat. Seine Vorteile sind die guten Werte für Leistungssteigerung, Zellzahl und die gute Melkbarkeit. Seine Nachkommen überzeugen mit viel Ausdruck und guten Fundamenten. Die Euter sind sehr drüsig und hoch aufgehängt. Die Zitzen sind eher kurz aber sehr gut platziert.
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Vitara, Tochter vom neu klassierten Stier Gregor.
Vitara hat das Jungkuhchampionat in Thun gewonnen.
LBE von Vitara 83 84 86 85 84
E. Gilgen Heinz, Mamishaus |
Renato-ET mit verbesserten IFI Wert
Renato-ET konnte sich im Zuchtwert Milch noch einmal steigern. Ebenfalls hat er jetzt einen sehr hohen IFI Wert von 120 und kann zu den anderen starken Fitnessvererbern aufschliessen. Zu beachten gibt es seinen Zuchtwert Eiweiss und den Wert für Fleisch, welche klar unterdurchschnittlich sind. Gleich hinter Renato folgen die zwei Erstplatzierten der Dezemberauswertung Tibori (124) und Björn (122). Tibori hat weiter den höchsten ILM (122) gefolgt von Fidu (121). Björn überzeugt weiterhin mit seiner Ausgeglichenheit auf sehr hohem Niveau.
Breites Angebot an Weidegenetik
Zur Zeit ist Besamungssaison bei den Vollweidebetrieben. Die Rasse Swiss Fleckvieh hat verschiedene Stiere, welche sich in diesem Segment sehr empfehlen. Bei den älteren sind dies Bosch, Björn, Kata, Orient, Bradley. Bei den jüngeren Marmor, Fidu und Basco. Basco ist der Stier mit dem höchsten Wert für Fleisch, neben sehr gutem Zellzahlwert. Fidu ist der klare Gehaltsvererber. Er ist eine weitere Ergänzung im Weideprogramm. Die Nachkommen der SF Stiere haben in der Vergangenheit bewiesen, dass auch unter schwierigen Bedingungen, bei nicht optimalen Futterrationen effizient Milch produziert werden kann. Hans Braun
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